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	<title>Pop-Up Radweg Archive - Aufbruch Fahrrad Dortmund</title>
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	<title>Pop-Up Radweg Archive - Aufbruch Fahrrad Dortmund</title>
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		<title>150 Radfahrende testen Radfahrstreifen in der Heiligegartenstraße</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2021 15:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Pop-Up Radweg]]></category>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Jan-Simon-Tiessen-1-1024x683-1.jpg" alt="" class="wp-image-958" srcset="https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Jan-Simon-Tiessen-1-1024x683-1.jpg 1024w, https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Jan-Simon-Tiessen-1-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Jan-Simon-Tiessen-1-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Jan-Simon-Tiessen-1-1024x683-1-930x620.jpg 930w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pop-up Radfahrstreifen Heiligegartenstraße Dortmund am 03.06.2021 (Foto: Jan-Simon Tiessen)</figcaption></figure>



<p>Durchgängige, breite Radfahrstreifen soll es auf dem Straßenzug von der Treibstraße bis zur Jägerstraße künftig geben. Auf der Achse nördlich des Hauptbahnhofs, auf der es bisher zwei oder mehr Fahrstreifen für jede Fahrtrichtung gibt, soll dafür der Verkehrsraum neu aufgeteilt werden.</p>



<p>Am Donnerstag konnten Radfahrende auf der Heiligegartenstraße, die Teil dieser Achse ist, schon einmal ausprobieren, wie man dort künftig fahren kann. Ein Fahrstreifen war vorübergehend in einen Radfahrstreifen umgewandelt worden. Durch Leitkegel und Kuscheltiere geschützt, konnten große und kleine Radfahrende ausprobieren, wie die Heiligegartenstraße eines Tages aussehen könnte. Organisiert hatten die Aktion die Fahrradgruppen Aufbruch Fahrrad Dortmund und VeloCityRuhr.</p>



<p>Die Stadtverwaltung hatte kürzlich ein Konzept für eine fahrradfreundlichere Gestaltung des Straßenzugs veröffentlicht, das Radfahrstreifen in einer Breite von zwei bis drei Metern vorsieht. Teilweise soll es auch eine bauliche Trennung von Fahrrädern und Autos geben.</p>



<p>„Bei den Details haben wir reichlich Diskussionsbedarf“, sagt Peter Fricke, der die Demonstration mit organisiert hat. So sei es beispielsweise sehr problematisch, wenn der Radfahrstreifen vor dem Hauptbahnhof für Linienbusse freigegeben werde. „Aber heute steht für uns erst einmal im Vordergrund, dass auf einem wichtigen Straßenzug die Flächen gerechter verteilt werden sollen und das Rad mehr Platz bekommt. Das ist klasse!“ findet Fricke. Wichtig sei allerdings, dass das Konzept schnell umgesetzt werde, und dass auch die vielen anderen Radverkehrsprojekte, bei denen es nur schleppend vorangehe, mehr Tempo aufnähmen. Dafür brauche die Stadt mehr Personal.</p>



<p>„Außerdem darf der Straßenzug kein Einzelfall bleiben“, fordert Fricke. Auch auf dem Heiligen Weg, wo nach den Bauarbeiten eine Entscheidung über die künftige Gestaltung anstehe, sei eine gerechtere Flächenverteilung nötig. Ohne die Umwandlung eines Fahrstreifen werde es dort keine Lösung mit Qualität geben.</p>



<p>Die Teilnehmer*innen der Aktion am Donnerstag waren begeistert von dem temporären Radweg. Trotz Gewitterwarnung zählte die Polizei 150 Teilnehmende, und auch einige Kinder aus den benachbarten Häusern nutzen den Weg spontan, um ungewohnt sicher Runden um den Block zu drehen.</p>



<p>Warum der Radfahrsteifen nicht nur mit Leitkegeln, sondern auch mit Kuscheltieren geschützt war, erklärt Mitorganisator Felix Fesca. „Gute Radverkehrsanlagen sind für alle Radfahrenden wichtig, aber am meisten profitieren Ungeübte und Kinder“, sagt Fesca. „Darum demonstrieren unsere Teddys immer wieder für sichere Radwege“, so Fesca weiter.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Adrian-Pietsch-1-1024x683-1.jpg" alt="" class="wp-image-959" srcset="https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Adrian-Pietsch-1-1024x683-1.jpg 1024w, https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Adrian-Pietsch-1-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Adrian-Pietsch-1-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Adrian-Pietsch-1-1024x683-1-930x620.jpg 930w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Adrian Pietsch</figcaption></figure>
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		<title>Zwölf Verbände schreiben offenen Brief an OB Sierau: Autospuren zu Radfahrstreifen umwandeln</title>
		<link>https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/2020/05/16/zwoelf-verbaende-schreiben-offenen-brief-an-ob-sierau-autospuren-zu-radfahrstreifen-umwandeln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Inga]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2020 17:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Up Radweg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Bündnis von zwölf Fahrrad- und Umweltverbänden fordert die Stadt Dortmund auf, an einigen mehrspurigen Hauptverkehrsstraßen den rechten Fahrstreifen mindestens für die Dauer der Corona-Krise in einen Radfahrstreifen umzuwandeln. „Viele&#8230;&#160;<a href="https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/2020/05/16/zwoelf-verbaende-schreiben-offenen-brief-an-ob-sierau-autospuren-zu-radfahrstreifen-umwandeln/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Zwölf Verbände schreiben offenen Brief an OB Sierau: Autospuren zu Radfahrstreifen umwandeln</span></a></p>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1024" height="680" src="https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/320011-73-1024x680-2.jpg" alt="" class="wp-image-966" srcset="https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/320011-73-1024x680-2.jpg 1024w, https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/320011-73-1024x680-2-300x199.jpg 300w, https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/320011-73-1024x680-2-768x510.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pop-Up-Radspur, Berlin-Kreuzberg, Hallesche Ufer, 31.3.2020, Berlin hat schon die ersten temporären Radfahrstreifen eingerichtet: Hallesches Ufer in Kreuzberg (Foto: Changing Cities/Norbert Michalke)</figcaption></figure>



<p>Ein Bündnis von zwölf Fahrrad- und Umweltverbänden fordert die Stadt Dortmund auf, an einigen mehrspurigen Hauptverkehrsstraßen den rechten Fahrstreifen mindestens für die Dauer der Corona-Krise in einen Radfahrstreifen umzuwandeln.</p>



<p>„Viele vierstreifige Straßen in Dortmund sind überdimensioniert, dort würde ein Fahrstreifen pro Richtung eigentlich ausreichen“, so Sven Teschke von Aufbruch Fahrrad Dortmund, „und in der Corona-Krise gilt das wegen des stark zurückgegangenen Verkehrs natürlich umso mehr.“ Gerade in solchen Straßen entsprächen die Radverkehrsanlagen oft nicht den heutigen Anforderungen oder fehlten ganz.<br><br>In einem offenen Brief an den Oberbürgermeister schlägt das Bündnis vor, in solchen Fällen Teile der Fahrbahn temporär für den Radverkehr zu nutzen. Berlin, Brüssel, Mailand und Paris seien diesen Weg bereits erfolgreich gegangen. Dortmund könne das auch und solle dem Vorbild dieser Städte folgen, fordert das Bündnis, zu dem auch die Dortmunder Gliederungen von ADFC, VCD und VeloCityRuhr und von BUND, Greenpeace und Nabu gehören. Auch das Klimabündnis Dortmund, der Bund Deutscher Architekten Dortmund Hamm Unna und die Parents for Future sind mit an Bord.</p>



<p>„Gerade Umsteiger*innen, die das Rad vor der Corona-Krise nur selten genutzt haben, brauchen Infrastruktur, die Radfahren ohne Angst ermöglicht. Breite, vom Autoverkehr getrennte Streifen sind da eine gute Lösung“, erklärt Peter Fricke von VeloCityRuhr und Aufbruch Fahrrad. Wer jetzt zu Fuß gehe, brauche mehr Platz auf den Gehwegen, um die Distanzregeln einhalten zu können. Von guten temporären Radverkehrsanlagen auf der Straße profitiere also auch der Fußverkehr, weil dann weniger Radverkehr im Seitenraum stattfinde.</p>



<p>Am 19. Mai gibt es Gelegenheit für eine Testfahrt: Auf dem Heiligen Weg wird es nördlich der Ernst-Mehlich-Straße von 17 bis 18 Uhr einen temporären Radfahrstreifen auf dem rechten Fahrstreifen geben. Die Aktion ist als Demonstration angemeldet und wird von der Polizei begleitet. Der Heilige Weg wurde aus gutem Grund gewählt: „Der Abschnitt unter den Brücken ist für den Radverkehr nicht gut gelöst,“ erklärt Thomas Quittek vom BUND, denn der Schutzstreifen höre dort einfach auf. Entweder man fahre auf der Fahrbahn zwischen drängelnden Autos, oder man wechsele auf den holprigen Gehweg. Das sei dort zwar erlaubt, aber keine gute Lösung.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Arndtstrasse-1024x768-1.jpg" alt="" class="wp-image-941" srcset="https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Arndtstrasse-1024x768-1.jpg 1024w, https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Arndtstrasse-1024x768-1-300x225.jpg 300w, https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Arndtstrasse-1024x768-1-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wall zwischen Arndtstraße und Kaiserstraße. Fuß- und Radverkehr können hier kaum Abstand halten, egal ob schiebend oder fahrend. Einige Meter weiter links gibt es auf dem überdimensionierten Wall drei Fahrstreifen in Richtung Norden für den Autoverkehr, von denen man einfach einen für den Radverkehr hätte abtrennen können. Dass das leicht machbar gewesen wäre kann man daran sehen, dass unmittelbar südlich dieser Stelle wochenlang zwei der drei Fahrstreifen gesperrt wurden als Schutz vor den Rasern auf dem Wall. (Foto: Dirk Becker)</figcaption></figure>



<p>„Wo es auf dem Heiligen Weg schmale Schutzstreifen gibt, ist es eigentlich noch schlimmer“, meint Lorenz Redicker vom Verkehrsclub Deutschland und erklärt: „Die Autos orientieren sich an der Linie, und so wird man von fahrenden und parkenden Autos in die Zange genommen. Wenn da plötzlich eine Autotür aufgeht, dann war es das.“ Dabei sei die Rechtslage in der neuen Straßenverkehrsordnung ganz klar beschrieben: Autos müssten beim Überholen immer mindestens 1,5 m Abstand zu Radfahrenden halten, ganz egal, ob da eine Linie sei oder nicht, erklärt Redicker. Wenn ein Rad auf dem Schutzstreifen fahre, müsse das Auto dahinter bleiben oder den Fahrstreifen wechseln.</p>



<p>Das Bündnis betont, dass es nicht pauschal in allen Straßen Radfahrstreifen anlegen will. Man kenne die Bedenken der Verwaltung, die Mehrarbeit befürchtet für Wege, die dann vielleicht nur einige Monate lang genutzt würden. Darum schlage man einige wenige Pilotprojekte an solchen Stellen vor, an denen die Umsetzung ganz besonders einfach sei. Änderungen von Ampelschaltungen seien beispielsweise aufwändig, darum habe man gezielt solche Vorschläge gemacht, wo diese nicht erforderlich seien: Heiliger Weg, Hohe Straße und den Straßenzug Treib-/Grüne/Steinstraße. Mit den gesammelten Erfahrungen aus den Pilotprojekten könne dann entschieden werden, ob eine Ausweitung sinnvoll sei oder nicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Ruhralle-Absteigen2-1024x768-1.jpg" alt="" class="wp-image-942" srcset="https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Ruhralle-Absteigen2-1024x768-1.jpg 1024w, https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Ruhralle-Absteigen2-1024x768-1-300x225.jpg 300w, https://aufbruchfahrrad-dortmund.de/wp-content/uploads/2023/02/Ruhralle-Absteigen2-1024x768-1-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Radfahrer absteigen: Auf dem plötzlich endenden Radweg auf der Ruhrallee ist der Widerspruch zwischen dem Anspruch der „Fahrradstadt Dortmund“ und der Realität besonders groß. (Foto: Sven Teschke)</figcaption></figure>



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