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WESTFALENHALLENWEG NICHT SPERREN!

Demonstration: Sonntag, 7. November
Weg zwischen den Messehallen 3 und 4 von Süden

Die Westfalenhallen GmbH möchte den Weg zwischen den Messehallen 3 und 4 schließen. Dieser Weg wird seit Jahrzehnten als direkte Verbindung von der Innenstadt zu den südlich gelegenen Naherholungs- und Freizeiteinrichtungen genutzt und ist für den Fuß- und den Radverkehr von großer Bedeutung. Der Erbbaurechtsvertrag zwischen der Stadt Dortmund und den Westfalenhallen sieht daher vor, dass die Westfalenhallen GmbH den Weg dauerhaft uneingeschränkt für die Allgemeinheit offen halten muss.
Die Westfalenhallen begründen ihren Wunsch den Weg zu sperren mit einem Sicherheitsgutachten der DEKRA, das Gefahren für Passanten durch Ladetätigkeiten auf dem Weg aufzeigt. Der Rat der Stadt Dortmund will die Schließung des Weges und die Änderung des Vertrags am 18. November beraten, obwohl dieses Gutachten bisher nur in Auszügen öffentlich bekannt ist.

Sperrung des Wegs. Foto: Thorsten

Wir fordern:

  • Keine voreilige Änderung des Vertrags am 18. November!
  • Veröffentlichung des DEKRA-Gutachtens und Bewertung aller vorgeschlagener Maßnahmen!
  • Erstellung eines unabhängigen Gutachtens, das aufzeigt, wie eine Sperrung vermieden werden kann!
  • Prüfen, ob der Weg öffentlich gewidmet werden kann!

Bei der Sperrung geht es nicht nur um eine einzelne, wichtige Wegeverbindung für den Fuß- und den Radverkehr, sondern auch um die Glaubwürdigkeit der Stadt Dortmund. Wer Fahrradstadt werden will und gerne von Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit redet, muss bessere Lösungen anbieten als temporäre oder dauerhafte Sperrungen wichtiger Wegeverbindungen!

Demo: Sonntag, 7. November

Treffpunkt mit Rad: Friedensplatz, 15 Uhr
Treffpunkt zu Fuß: Vinckeplatz, 15 Uhr

Immer mehr Organisationen schließen sich dem Aufruf von Naturfreunden Kreuzviertel und Aufbruch Fahrrad Dortmund zur Demo am Sonntag an!